Praktikumsbericht: Leonard Hepermann

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Mein Name ist Leonard, ich bin 16 Jahre alt und durfte in den Genuss kommen, ein zweiwöchiges Schüler*innenpraktikum bei der Heinrich Böll Stiftung NRW verbringen zu dürfen. Da ich mein Praktikum in einer Institution verbringen wollte, die sich mit Themen wie Ökologie und Klimaschutz beschäftigt und etwas mit Politik zu tun hat, lag die Bewerbung bei der Heinrich Böll Stiftung NRW nahe. Bereits nach einem kurzen Besuch auf der Homepage der Böll Stiftung NRW war ich von den Ideen und Veranstaltungen der Stiftung angetan. Eine Stiftung der politischen Bildung, die sich mit so vielen hochaktuellen Themen beschäftigt und dann auch noch den Namen eines Nobelpreisträgers, Heinrich Böll, im Namen trägt, das musste einfach etwas sein.

Also habe ich begonnen eine Bewerbung zu schreiben, obwohl ich mir noch nicht einmal im Entferntesten vorstellen konnte, was meine Aufgaben in der Stiftung sein könnten. Schnell bekam ich eine freundliche Antwort und die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch. Im Gespräch durfte ich André, meinen Gastgeber für das zweiwöchige Praktikum, kennenlernen. Er gab mir einen ersten Einblick, in das, was mich in den zwei Wochen erwarten würde. Ich war sehr angetan und freute mich fortan auf mein zweiwöchiges Praktikum im Januar 2017.

An meinem ersten Tag begab ich mich also auf die Reise nach Düsseldorf. Als ich ankam, wurde ich freundlich begrüßt und freute mich fortan auf die Arbeit in der Stiftung.

Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit und das Umfeld der Stiftung bekam ich einen ersten Eindruck in die Arbeit, die ein Bildungsmanager in der Heinrich Böll Stiftung NRW so verrichtet. Die Arbeit hinter den Kulissen ist sehr vielfältig. Das fängt an mit der Vorbereitung von Veranstaltungen und endet mit der Evaluation. Das Berufsbild Bildungsmanager umfasst also viele verschiedene Aufgaben, sodass mir die Arbeit in den zwei Wochen kein einziges Mal monoton oder langweilig vorkam. Das spannendste Aufgabenfeld war sicherlich die Planung von Veranstaltungen. Die müssen von der Idee bis zur Konzeption reichlich durchdacht werden, denn die Besucher*innen möchten am Ende auch etwas von der Veranstaltung mitnehmen. Und wer glaubt, dass die Arbeit hinter den Kulissen nur daraus besteht den ganzen Laden zu verwalten, der hat sich geschnitten. Die Arbeit ist viel facettenreicher und bunter. Sie beginnt mit dem Gedanken, der Idee oder der Vision von einer Veranstaltung. Mit Seminaren und anderen Veranstaltungen einen Beitrag zu einer positiven Veränderung beitragen zu können ist ein toller Ansporn und macht die Arbeit hinter den Kulissen sicherlich so spannend und vielfältig. Es war toll, zwei Wochen in der Stiftung verbringen zu dürfen und mehr über das Werteverständnis hinter der Organisation erfahren zu dürfen.

Am Ende des ersten Tages freute ich mich bereits auf den zweiten Tag und die zwei Wochen erwiesen sich für ein Praktikum bei so einem tollen Arbeitgeber als eindeutig zu kurz. Gerne wäre ich noch länger in der Stiftung geblieben, weil die Arbeit nicht nur Spaß machte, sondern man auch viele nette Menschen um sich hatte und sehr viele Erfahrungen für zwei Wochen sammeln konnte. Wenn ich mich nochmal entscheiden müsste: Meine Entscheidung wäre klar. Ich möchte dem ganzen Team der Stiftung danken, ganz besonders natürlich André, der mich in den zwei Wochen sehr herzlich betreut und mir einen sehr tiefen Einblick in die Arbeit des Bildungsmanagers gegeben hat. Wer also Interesse an Ökologie und Politik hat, der ist bei der Heinrich Böll Stiftung NRW goldrichtig. Vielleicht hast ja auch du Interesse an einem Praktikum. Ich kann es auf jeden Fall mit bestem Gewissen empfehle

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