Förderung kultureller Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

Förderung kultureller Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

Urheber: Creative Commons CC0. Public Domain.

Im ersten Grünen Salon in Soest am 30. Juni 2017 ging es um die Förderung kultureller Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Der Salon legte seinen Fokus auf Lesekompetenz und den Zugang zu Musik. 
Kulturelle Teilhabe ist ein zentrales Element der Persönlichkeitsentwicklung in unserer Gesellschaft. Sie ist jedoch alles andere als selbstverständlich und besonders junge Menschen suchen selten ohne Anstoß nach kulturellen Betätigungen. Dies wird – nicht nur in Soest – durch das Fehlen von Nachwuchs in Vereinen und Initiativen deutlich sichtbar.  
Aus dieser Beobachtung heraus und mit dem Ziel für Soest positive Beispiele sichtbar zu machen und Engagement weiter zu fördern, lud der Trägerkreis des Grünen Salons Soest, der durch Ulrike Burkert und Dr. Hermann Buschmeyer öffentlich vertreten wird, Referent*innen und Soester*innen ein. 
  
Patrick Porsch von der Musikschule Soest berichtete von seinen Erfahrungen, wie Kinder und Jugendliche für eine aktive musikalische Betätigung gewonnen werden können.
Eva Edelmann und Barbara Beine von der Stadtbücherei Soest präsentierten das Bibliothekskonzept der Stadtbücherei Soest 2016 – 2020 unter dem besonderen Blickwinkel der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen.
Astrid Wirth vom Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen aus Mainz referierte über relevante Ergebnisse der Lese- und Medienforschung. Sie führte in die gesellschaftspolitische Debatte ein, wie durch Projekte der Leseförderung der Ungleichheit in der Verteilung von Teilhabechancen an Kunst und Kultur entgegengewirkt werden kann.

Knapp 40 Interessierte beteiligten sich an der lebhaften Diskussion. Sie waren gespannt auf die Konzepte und vor allem Erfahrungen der Referierenden, wie junge Menschen für eine kulturelle Betätigung gewonnen werden können. Neben den lokalen Aspekten stieß der Input der Stiftung Lesen auf besonders großes Interesse. Besonderes Augenmerk wurde auf die Frage möglichen ehrenamtlichen Engagements gelegt.