Nachhaltige Entwicklung in der Kommune

Nachhaltige Entwicklung in der Kommune

Veranstaltungsbericht

Die Veranstaltungen der Heinrich Böll Stiftung NRW im Themenbereich Nachhaltigkeit sind als Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert. Das bedeutet, dass wir unsere Teilnehmer*innen in die Lage versetzen möchten, aufgrund breiter Information Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf das derzeitige und zukünftige Zusammenleben, auch weltweit, auswirkt.

Urheber: Jürgen Jansen. All rights reserved.

Nachhaltigkeit fängt beim individuellen und lokalen Handeln an, und deswegen hatten wir Kommunalpolitiker*innen, Verwaltungsmitarbeiter*innen und Engagierte aus der Zivilgesellschaft zu einer Veranstaltung in Düsseldorf eingeladen, um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten heute schon für eine nachhaltige Entwicklung in der eigenen Stadt und Region ergriffen werden können. Unserer Einladung, gemeinsam ausgesprochen von LAG21 NRW, GAR NRW und Heinrich Böll Stiftung NRW, sind viele Teilnehmer*innen aus den Räten, der Verwaltung und der Zivilgesellschaft aus NRW gefolgt. Beispiele aus Pionier-Städten der Nachhaltigkeit wie der Städte Bonn und Gelsenkirchen, aber auch aus dem Kreis Unna und dem Kreis Steinfurt, veranschaulichten überzeugend, was alles möglich ist, wenn sich eine Kommune auf den Weg der Nachhaltigkeit macht. Die Veranstaltung im Bürgersaal Bilk lebte von der intensiven Information und darauf aufbauender Diskussion zu einige konkreten Beispielen:

Im Jahr 2016 trat die „Lernende Stadt Gelsenkirchen“ als erste deutsche Großstadt dem Global Network of Learning Cities der UNESCO bei und hatte bei der Veranstaltung das Konzept "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) vorgestellt. BNE ist die Abkürzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ermöglicht es jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Der Kreis Steinfurt hat bisher ein Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit 22 Mitarbeiter*innen einrichten können. Der Kreis Unna versteht die Verstetigung des Leitbilds einer Nachhaltigen Entwicklung als politische Handlungsmaxime. Die Stadt Bonn Bonn nimmt bereits seit über einem Jahr an dem Projekt „Global Nachhaltige Kommune“ teil . In diesem Rahmen hat sich in Bonn eine verwaltungsinterne dezernatsübergreifende Steuerungsgruppe (in der alle sechs Dezernate vertreten sind) gebildet.

 

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