Heinrich XIV: Köpfe der Menschen mit den Ideen Bölls bewässern

Heinrich XIV: Köpfe der Menschen mit den Ideen Bölls bewässern

Veranstaltungsbericht

Interkulturelle Vernetzung trifft auf ökologisches Engagement in der Stadt: Der 14. Initiativ- und Ideenpreis "Der Heinrich" ehrt den Bielefelder Verein "Garten-Kultur-Verein(t) Sieker". 

Das Bild zeigt die Übergabe des Heinrich-Preises an Mitglieder der Sieker Gärten durch Iris Witt.Urheber: Jürgen Jansen. All rights reserved.

Am 24. Juni 2018 fand die Preisübergabe des „Heinrich 2017“ an den Garten-Kultur-Verein(t)-Sieker e.V. statt. Wie von Herr El Ghrib, Gartenvereinsvorstand bei der Verkündung der Juryentscheidung im Oktober 2017 in Köln vorgeschlagen, sollte der feierliche Anlass genutzt werden die „Köpfe der Menschen in Sieker mit den Ideen Bölls zu bewässern“.  Aus diesem Grund wurde die Verleihung mit einer kleinen Lesung von Texten zum Thema „Leben in Sieker“ verbunden, die in einer Schreibwerkstatt vor Ort im Mai und Juni entwickelt wurden. Vor der Preisverleihung und Laudatio durch Frau Piergo vom Theater Bielefeld spazierten alle Gäste durch die Gärten und lauschten den Gedichten und Kurzgeschichten. Zum Abschluss der Feier waren alle Gäste zu einen kleinen Buffet und zu Gesprächen über die großen und kleinen Dinge in Sieker eingeladen oder aufgefordert zu kurdischer Musik zu tanzen.

Die Schreibwerkstatt wurde von zwei Mitgliedern des Schriftstellerverbandes NRW durchgeführt. Schon im Dezember 2017 konnte der Verband für die Ausrichtung der Werkstatt gewonnen werden. Dessen Auftrag war es nach potentiellen Autoren Ausschau in der Wohnsiedlung zu halten und mit ihnen zusammen Texte zum Thema Menschlichkeit und Zusammenleben zu erarbeiten oder deren vorhandene Texte zu qualifizieren. Zum Rahmenprogramm des Festes gehörte ebenso die musikalische Untermalung ausgerichtet von zwei kurdischen Musikern, von denen einer eng dem Gartenverein verbunden ist. Die Musiker spielten klassische kurdische Tänze und sangen dazu. Sie stellen das dafür benötigte Soundsystem selbst, das auch für die Laudatio und für die Ansagen genutzt wurde.

Insgesamt wurde die Veranstaltung gut von den Bewohner und Bewohnerinnen besucht und das Feedback war positiv.Im Vorfeld wurde die Preisverleihung in der Neue Westfälischen angekündigt und im Westfalen Blatt fand eine Nachberichterstattung statt. 

Bericht: Rolf Martin (Gasse/Schumacher/Schramm - Landschaftsarchitekten)

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