Der Heinrich

Der Heinrich

Unser Ideen- und Initiativpreis

Hintergrund

Seit 2004 vergibt die Heinrich Böll Stiftung NRW jährlich den Ideenpreis „Der Heinrich“, um Projekten, Aktionen, Kampagnen, Werken von Initiativen, Vereinen und Agenda-Gruppen nicht nur stärkere Beachtung für beachtlich Geleistetes zu verschaffen, sondern auch Müde und Zweifelnde zum Nachmachen zu ermuntern.

Die Geschichte des Ideen- und Initativenpreises „Der Heinrich“ geht zurück auf das Jahr 2002 in dem auf der Mitgliederversammlung die Vergabe eines Preises der Heinrich Böll Stiftung NRW beschlossen wurde. Fortan wurde es zum Ziel gelungene neue und ungewöhnliche Projekte, Aktionen oder Kampagnen, die mit dem Leitbild der Heinrich Böll Stiftung NRW übereinstimmen, zu ehren. Dabei sollen keine großen Persönlichkeiten zum wiederholten Mal für ihr Lebenswerk belohnt werden, sondern innovative, beispielhafte und übertragbare Konzepte. Daher ist ein zentrales Kriterium der Suche nach Preisträgern die aktivierende Wirkung der Ideen und Projekte für neue Menschen und Nachahmer*innen. Von besonderem Interesse sind dabei vor allem neue bürgerschaftliche Beteiligungsformen.

Aktuelle Preisträger*in

Vergangene Preise

Die Vielfalt des Engagements der Heinrich Böll Stiftung NRW spiegelt sich auch in den Preisträgern des Heinrich wieder. Es wurden Initativen und Vereine aus unterschiedlichen Bereichen geehrt. Im Sinne der Nachhaltigkeit besuchen wir die Preisträger nach drei Jahren noch einmal und bringen in Erfahrung, wie sie sich seit der Preisverleihung entwickelt haben In den folgenden Artikeln erfahren Sie mehr zu den bisherigen Preisträgern.

Heinrich XIII

Heinrich XIII: Wenn aus Fremden Freunde werden

2016 kürte die Heinrich-Jury ein besonderes Musikprojekt des Vereins music4everybody e.V. zum Preisträger: „Zwischen den Welten“ heißt das Musical, das junge, oft unbegleitete Flüchtlinge und deutsche Schüler gemeinsam erarbeitet und auf die Bühne gebracht haben.

 

By Veronika Jellen

Heinrich XII

Heinrich XI

Heinrich XI: Engel der Kulturen

Der Engel der Kulturen ist ein Kunstprojekt der Ateliergemeinschaft der bildenden Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten. Das Projekt wird seit 2007 durchgeführt und unterstützt den interkulturellen und interreligiösen Dialog, der das friedliche Zusammenleben und das gemeinschaftliche Agieren zum Ziel hat. Aber auch Erfahrungsaustausch und das Verständnis für die jeweilige Spiritualität stehen im Fokus des Projekts.

Heinrich X

Heinrich X: Jugendliche ohne Grenzen

Die JoG NRW macht selbstbetroffene Politik und symbolisiert somit die gesellschaftliche Teilhabe der jugendlichen Flüchtlinge und Migrant*innen. Vor allem als Selbstorganisation ist die JoG NRW einzigartig.
Gegründet wurde sie 2011 in Bochum als Teil der JoG Gruppe Deutschland, welche sich 2005 in Berlin zusammenschloss.

Heinrich IX

Heinrich IX: Hospizinitiative Espelkamp

Im Jahr 2012 wurde der "Heinrich" an die Hospizinitiative Espelkamp verliehen. Seit 15 Jahren begleiten dort ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Menschen in ihrer letzen Lebensphase.

Heinrich IX: Laudatio zur Verleihung des Heinrichs an die Hospizinitiative Espelkamp

Am 26. September 2012 wurde die Hospiz-Initiative Espelkamp e.V. im Rahmen des 16. Böll-Forums in Dortmund zum Preisträger des Ideenpreises "Der Heinrich" gekürt. OIiver Keymis, Vizepräsident des Landtages NRW, machte in seiner Laudatio die Notwendigkeit des Vereins deutlich: "Erst in unserer Zeit erfährt die ‚Kunst des Sterbens‘ einen Wandel; sie erscheint vielen nicht mehr als ein Teil der umfassenderen ‚Kunst zu Leben‘, sondern wird mehr und mehr medizinisch-technisch bestimmt. Wir müssen uns in der heutigen Gesellschaft fragen: Wo bleibt noch Platz für Fragen zum Sterben und zum Tod?"

By Oliver Keymis

Heinrich VIII

Heinrich VIII: Laudatio anlässlich der Preisübergabe an den RBN Solingen

Am 28. September 2012 wurde der Ideenpreis "Der Heinrich" zum achten Mal vergeben. Bei der feierlichen Preisübergabe an den RBN Solingen hielt Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und Solingerin, eine besonders persönliche Laudatio. Die komplette Rede können Sie hier nachlesen. 

By Sylvia Löhrmann

Heinrich VII

Heinrich VII: Das Kunstlabor ArToll e.V.

Das Kunstlabor ArToll e.V. startete 1994 und steht seitdem für den freien und selbstbestimmten Austausch und experimentellen Umgang mit gegenwärtiger Kunst – an ungewöhnlichen Orten mit ungewöhnlichen Menschen. 

Heinrich VI

Heinrich VI: Der Förderverein der Gesamtschule Hemer

Der Förderverein war Dreh- und Angelpunkt bei der Einführung einer Gesamtschule in Hemer. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit konnten die Gesamtschule als Alternative im Bewusstsein der Eltern und politischen Entscheidungsträger verankert werden.

Heinrich V

Heinrich V: Die Ausbildungspaten im Kreis Recklinghausen e.V.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht Jugendlichen bei der Ausbildungsstellensuche und bei ihrem Weg durch die Ausbildung unterstützend zu begleiten. Dafür wird jedem/r Jugendlichen ein Pate/eine Patin zur Seite gestellt. Damit soll den Jugendlichen geholfen werden sich über ihren Berufswunsch klar zu werden und ihre Ausbildung erfolgreich zu gestalten. 

Heinrich IV

Heinrich III

Heinrich III: Trägerverein unser Freibad am See e.V.

Der Verein hat das Freibad am Harkortsee in Wetter, das 2004 von der Stadt geschlossen werden sollte, übernommen und in ein Naturfreibad umgewandelt, ohne den Charme und den Reiz eines Freibades mit Sprungtürmen und Wasserrutschen für die Menschen und insbesondere die Kinder Wetters zu beeinträchtigen.

Heinrich II

Heinrich II: Kulturparlament e.V. in Soest

Das KulturParlament in Soest unterstützt Künstlerinnen und Künstler möglichst ganzheitlich. Der Verein stellt nicht nur finanzielle Mittel zur Verfügung, sondern sieht sich als Netzwerker, der alle ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Hilfe für die KünsterInnen ausschöpft. 

Heinrich I

Heinrich I: Kölner Freiwilligen Agentur e.V.

Die Kölner Freiwilligenagentur vermittelt freiwilliges und ehrenamtliches Engagement für alle Altersgruppen in Köln und international. Dabei Kooperiert sie mit kulturellen, sozialen, ökologischen und interkulturellen Organisationen. 

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