Mentoring
FAQs zum Mentoring
Wer ist als Mentee geeignet?
  • NeueinsteigerInnen in die Politik, die sich für ein Mandat ab 2014 fit machen wollen,
  • Mandatsneulinge, die Einstiegshilfe in die Ratsarbeit möchten
  • Frauen und Männer,
    • die seit Längerem politische aktiv sind und über das eigene Wirken reflektieren wollen;
    • die ein neues Vorhaben angehen möchten (ein Vorsitzkandidatur, oder ein inhaltliches Vorhaben);
    • die Konflikte führen (müssen);
    • oder sich neu orientieren möchten.

Wer ist als MentorIn geeignet?

  • langjährige Ratsmitglieder oder Kreisvorstände
  • Landschaftsverbandsvorsitzende,
  • Landesvorsitzende,
  • Landtagsabgeordnete,
  • DezernentInnen und kommunale Beauftragte

Der Zeitaufwand für MentorInnen ist folgender:
Das Mentoringprogramm erstreckt sich über den Zeitraum September 2011 bis Mai 2012.
Verbindliche Termine für alle sind das Starttreffen am 10. September und das Abschlusstreffen im Mai.
Die Treffen und die Art der Kommunikation zwischen Mentee und MentorIn sind Vereinbarungssache.
Aus unserer Erfahrung heraus trägt Folgendes zum Gelingen des Mentorings bei:
In den ersten beiden Monaten ist es ratsam, dass die Tandems sich 2x monatlich treffen, in den Folgemonaten 1x monatlich. Ein Treffen sollte ca. 2-4 Stunden dauern.
Es ist auch möglich, sich auf Veranstaltungen, Regionaltreffen, oder Landesdelegiertenkonferenzen o. ä. zu verabreden und am Rande eine Weile auf Mentoringebene zu kommunizieren.
Auch verabredete Telefongespräche, zu denen sich beide wirklich Zeit nehmen, sind zu manchen Treffen eine Alternative.
Wir achten auf Wohn- oder Arbeitsortnähe der Tandems. 

Der Zeitaufwand für Mentee ist ähnlich:
Die Menge der Treffen der sogenannten Tandems zu zweit, ist oben bereits beschrieben. Die Mentee müssen zu den zentralen Treffen Zeit haben: Starttermin am 10. September, Zwischentreffen im Januar und Abschlusstreffen im Mai.
Hinzu kommt die Möglichkeit sich als Mentee-Gruppe zu informellen, regionalen Treffen zu verabreden. Im laufenden Jahrgang haben die Mentee sich 3 Mal getroffen.  

Wie viel Aufwand ist das Projekt?
Bestandteil des Mentoring ist die Durchführung eines Projekts durch die Mentee.
Das Projekt soll aus dem Aufgabenbereich kommen, den die Mentee sowieso schon haben oder sich aneignen wollen. Wodurch kein zusätzlicher Zeitaufwand entsteht.
In den 9 Monaten des Mentorings sollte ein (Teil)-Ergebnis für das Projekt erreicht werden können.
Beim Starttreffen gibt es einen Workshop, in dem die Mentee Grundlagen eines praxisorientierten Projektmanagements kennen lernen, das in gut handhabbarer Form für ehrenamtliche Projekte erprobt wurde.
Beispiele:

  • Mitgliederwerbekampagne im Verband,
  • sich auf ein Amt vorbereiten,
  • in der Bezirksvertretung lernen, was sich auf kleinstem Raum erreichen lässt und wie man sichtbar wird,
  • ein Thema in einem Ausschuss positionieren und besser verstehen, wohinter welche Kräfte stehen,
  • eine (Jugend-)gruppe in Schwung bringen

WICHTIG ist: dass eine Aufgabe als Projekt begriffen wird, sprich:

  • ein Ziel hat, dass definiert werden kann
  • ein einfacher Projektplan erstellt werden kann

Leitfragen sind:

  • Was kann ich in der zur Verfügung stehenden Zeit schaffen?
  • Wie komme ich dort hin?
  • Was sind Meilensteine?
  • Wen brauche ich?
  • Wie kann ich meine Arbeit reflektieren und evaluieren?

» Ziel ist, nach 9 Monaten ein Ergebnis zu sehen, auf einen Weg zurück blicken zu können und das ehrenamtliche Arbeiten strukturiert zu haben.

Welche Leistungen sind im Preis von 300€ inbegriffen?

  • Suche nach PartnerInnen und Betreuung,
  • Material zur Kommunikation im Tandem und regelmäßige Newsletter,
  • 2 ganze Tage mit Fortbildungselementen (angewandtes Projektmanagement, Selbstreflexion und Gender-Diversity-Training),
  • ein Bildungsgutschein für ein Politikmanagementseminar (nur für EIN Seminar gültig, das bis zu 200€ kosten darf).
  • Die regelmäßigen Treffen mit den MentorInnen.
  • Der Betrag ist auch in zwei Raten (á 150€) zahlbar und bezieht sich auf das gesamte Programm, das einen Zeitraum von ca. 9 Monaten umfasst.
    Für SchülerInnen, Studierende, Erwerbslose oder ArbeitnehmerInnen mit geringfügigem Einkommen ist eine Ermäßigung von 50% möglich.

Von wem ist der Teilnahmebeitrag zu zahlen?
Am besten von der Organisation, die etwas davon hat, dass ihr Mitglied sich weiterentwickelt. Denkbar ist auch, dass sich Mentee und Organisation den Betrag teilen.
Wenn ein Ortverband einer Partei nicht genug Geld hat, kann auch der Kreisverband gefragt werden. Bei den meisten Mentee wird der Beitrag übernommen. Das ist üblich.

Videopodcast
GreenCampus
Die Stiftung bei Facebook
Blog - Klima der Gerechtigkeit