Geschlechterdemokratie

Quelle: Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung //Fotografin: Alex Giegold // Alle Rechte vorbehalten

Einführung

Die Hälfte der Macht den Frauen!

Diese Botschaft ist stark, klar und simpel - aber noch keine Beschreibung der Realität. Die Heinrich Böll Stiftung NRW hat das Ziel, diesen Grundsatz aktiv zu leben und zu verwirklichen. Die gerechte Aufteilung von Macht und Verantwortung zwischen den Geschlechtern bezieht sich auf die Gestaltung des Familienlebens, der Arbeitswelt, der Gesellschaft als Ganzes und der Politik. Frauen- und Genderpolitik ist Gesellschaftspolitik. Es geht um die Fragen „Wie wollen wir leben und miteinander umgehen? Wie können wir eine gezielte politische Frauenförderung in der Grundschule der Demokratie, den Kommunen, erreichen?“
Dazu bieten wir Ihnen auf dieser Seite alle Informationen zu unseren Veranstaltungen, Hintergrundinformationen und Leseempfehlungen.

Bei direkten Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an Linda Michalek.

Aktuelles

Ankündigung

ZeugInnen einer Zeit der Verdammnis

Im Rahmen des »sommerblut – Festival der Multipolarkultur« handelt diese Austellung von der Unterdrückung und Verfolgung von Lesben, Schwulen und Trans* während der Franco-Diktatur in Spanien. In dieser Zeit wurden Homosexuelle mit Haftstrafen belegt, in spezielle Gefängnisse für Homosexuelle und Trans* oder Konzentrationslager gesteckt. In mehr als 42 Ländern auf der Welt ist diese Geschichte bis heute immer noch die gleiche. Zur Veranstaltung   -   12. - 26. Mai 2013  |  Köln-Mülheim»

Ankündigung

Intersexuelle Menschen

- Die Einteilung aller Menschen in Frauen und Männer scheint naturgegeben und damit eine der größten Selbstverständlichkeiten zu sein. Doch aktuelle Gender Studies wiederlegen diese Annahme. Die Veranstaltung »Intersexuelle Menschen. Neben Frauen und Männern & anderen Geschlechtern…« belegt, dass die Annahme eines biologischen Geschlechts ein kulturell hervorgebrachtes Produkt ist. Zur Veranstaltung   -   23.05.2013  |  Köln»

Ankündigung

Ladies Lunch on tour

- Geld, Existenz, feministische Utopien – Teilhabe aus Genderperspektive: Im medialen Wahlgetöse gilt es auf drängende Themen aufmerksam zu machen, die eine genderbewusste, öffentliche Debatte dringend braucht: Mit welchen Konzepten zu Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit bewerben sich die Parteien? Wie sinnvoll sind Vorschläge zu Mindestlohn, Mindestrenten, (bedingungslosem) Grundeinkommen und Betreuungsgeld? ... Aber schafft Geld allein Existenzsicherheit? Was ist ein gutes Leben? Zur Veranstaltung   -   29. Mai 2013  |  Dortmund»

Teaserbild Mentoring

Übersicht

Cross-Mentoring - vielfältig /// gerecht

-  Das Mentoring der Heinrich Böll Stiftung NRW durchbricht die Ein- und Aufsteigsstrukturen entlang von Geschlechtern, Herkunft, Alter und Milieu. Wir stehen konsequent für Vielfalt unt Gleichberechtigung! mehr»
Das Bild zeigt Knöpfe.

Vorstellung

Das Projekt »Die Kommune wird...«

- "Deutschland ist ein Entwicklungsland, wenn es um die Repräsentanz von MigrantInnen und Migranten in der kommunalen Demokratie geht (Studie "Vielfalt sucht Rat", Heinrich Böll Stiftung 2011)" Aber auch die die Repräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik ist noch stark ausbaufähig: Das von der Heinrich-Böll Stiftung in Aufrag gegebene «Zweite Genderranking deutscher Großstädte» von 2010 kommt zu dem Ergebnis, dass gerade einmal 13% der OberbürgermeisterInnen deutschlandweit weiblich sind. In Kooperation mit der GAR NRW hat die Heinrich Böll Stiftung NRW daher die beiden Projekte "Kommune wird vielfältig" und "Kommune wird weiblich" gestartet.
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Ladies Lunch

Ladies Lunch 2011

Selbstbestimmt mit Kind: Modernes Mutter-Sein

Früher blieben Mütter zu Hause, heute auch?! Unter dem Titel "Selbstbestimmt mit Kind: Modernes Mutter-Sein" ludt die Heinrich Böll Stiftung NRW am 8. Juli 2011 zum ladies lunch 2011 nach Köln ein. Es diskutierten Barbara Steffens, Ministerin in NRW u.a. für Emanzipation, Michaela Herbertz-Floßdorf, Autorin der Studie "Lesbische Eltern in NRW" und Antje Schupp, Journalistin und Autorin unter der Moderation von Cornelia Benninghoven, freie Journalistin. von Linda Michalek mehr»

ladies lunch 2010

Wie Frauen ihre Rollen definieren

- „Wir sind die erste Generation, die nicht mehr um die Gleichberechtigung auf dem Papier kämpfen muss; NUR um ein eigenes Selbstverständnis.“ Sandra Hüller, 28, Schauspielerin. Der Ladies Lunch on tour am 30. April 2010 hat einige Antworten gefunden. mehr»

Ladies Lunch 2009

Feminismus heute

- Der erste Ladies Lunch on tour der Heinrich-Böll-Stiftung NRW in NRW war ein Erfolg. 70 Frauen fanden am 03. April 2009 an einem sonnigen Freitagabend den Weg in die Alte Feuerwache in Köln, um mit der Geschlechter- und Sozialstrukturforscherin Prof. Ilse Lenz und der jungfeministischen Redakteurin Stefanie Lohaus in Dialog zu treten. mehr»

Nachlese

Dokumentation

Neue Freiheit, neues Glück?

Junge Frauen wollen heute selbstbewusst Beruf und Beziehungen vereinbaren. Junge Männer sehen diesen Wandel in den Geschlechterverhältnissen teils als Chance, teils fühlen sie sich dadurch verunsichert. Der Wohlfahrtsstaat verabschiedet sich allmählich vom Ernährermodell und setzt auf die Freiheit des Subjektes und auf Lösungen durch den Markt. Ist das ‚postfeministische Subjekt’ eingestellt auf diese Flexibilisierung? Welche neuen Brüche zwischen den individuellen Selbstentwürfen und den Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt wie auch in der Sorgearbeit für andere treten heute auf? Und was bedeutet das für Frauenbewegungen und Geschlechterpolitiken? Diese Fragen wurden auf der Internationalen Tagung: "Neue Freiheit, neues Glück? Selbstentwürfe und Geschlechterpolitiken in Zeiten des Neoliberalismus" an der Ruhr-Universität in Bochum im internationalen Vergleich verschiedener Wohlfahrtsstaaten in Ostasien (Japan und in Korea) und Europa (EU, Deutschland, Schweden) diskutiert. zur Tagungsdokumentation»

Unsere Empfehlungen

Publikation

Die Hälfte der Macht im Visier

Mit der erneuten Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin scheinen Frauen auch die letzte Männerbastion in der Politik erobert zu haben. Doch ist das wirklich so? Die Studie von Lars Holtkamp und Sonja Schnittke analysiert die politische Repräsentanz von Frauen in Bund, Ländern und Kommunen. mehr»
Der Schriftzug "Freiwilliges Politisches Jahr bei Böll NRW" Der Schriftzug "German Energy Transition - Arguments for a renewable energy future." Banner des Verbundprojekts 2012 Banner: Europas gemeinsame Zukunft Banner des Projekts GreenCampus
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