Teilhabe

Quelle: phtocase.de, User: cherrymoon2
Partizipation
Teilhaben, aber wie?
In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Können wir vor Ort in der Gemeinde einen Wandel einleiten? Gehören die Städte den BürgerInnen? Lassen sich gesellschaftliche Fragen und politische Richtungsentscheidungen mitbestimmen? Wer hat die Macht? Diese Fragen bilden seit Jahren einen Schwerpunkt der Heinrich Böll Stiftung NRW. Durch Abendveranstaltungen, Themenseminare und Tagungen wollen wir Denkanstöße geben und zu neuen Ideen und Projekten anregen.

Veranstaltungen

Dokumentation

Legitimation im Wandel

Die repräsentative Demokratie ist an vielen Stellen in Deutschland nicht mehr unumstritten. Stuttgart21 wurde zum Symbol für die Wut der Menschen politische Entscheidungen nicht beeinflussen zu können. Wie ist das Verhältnis zwischen repräsentativer und partizipativer Demokratie? Ist direktdemokratische Partizipation als Baustein politischer Willensbildung zukunftsträchtig? Welche Auswirkungen haben Referenden auf demokratische Legitimität und Regierungshandeln? In unserem Dossier haben wir verschiedene Ansätze, Diskussionen und Beispiele zusammengestellt. mehr»

15. Böll Forum

Legitimation im Wandel

- Am 14. Oktober 2011 fand das 15. Böll Forum unter dem Titel "Legitimation im Wandel" in Dortmund statt. In dem dazugehörigen Vortrag stellte Willfried Maier, ehemaliger Stadtentwicklungssenator der Stadt Hamburg, die These auf, dass nur neue fest verankerte Formen der Moderation und Beteiligung von unparteiischen Personen oder Organisationen die Differenzen zwischen staatlicher Politik und dem "Bürgerwillen" überbrücken können. mehr»

Nachlese

Netzwerk der Lehrkräfte

- Am 02./03. Mai 2011 fand in Soest die 4. Jahrestagung des Netzwerkes "Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen" statt. In verschiedenen Workshops und Foren wurden die Bereiche Integrationsarbeit, interkulturelle Öfnung der Schulen, Umgang mit Migration und Diskriminierung intensiv diskutiert. Ebenso wichtig wa den TeilnehmerInnen die Angebote zum Austausch und zur besseren Vernetzung untereinander. Zur Tagungsdokumentation

Veranstaltungsbericht

Das ist doch unser Geld

- Viele Kommunen befinden sich in der Vergeblichkeitsfalle, laufen Gefahr sich zu überschulden. Im Rahmen der Veranstaltung "Das ist doch unser Geld" in Wuppertal haben wir über Alternativen diskutiert. Zu Gast waren Anne Lütkes, Regierungspräsidentin Düsseldorf (Rede .pdf), Florian Boettcher, TU Kaiserslautern, Gutachten „Haushaltsausgleich und Schuldenabbau - Konzept zur Rückgewinnung kommunaler Finanzautonomie im Land Nordrhein-Westfalen (Vortrag .pdf), Dieter Hofmann, Ideenwerkstatt Wuppertal (Position .pdf) und Jutta Velte, Vorstand Heinrich Böll Stiftung NRW.

Partizipation

Was ist der deutsche Traum?

Der Wirtschaftsaufschwung und der sich daran anschließende Ausbau des Bildungssystem schienen den Traum der deutschen Nachkriegsgesellschaft nach einem Klassengesellschaftsübergreifenden Aufstieg für alle BürgerInnen wahr werden zu lassen. Diesem Glauben an eine Durchlässigkeit nach oben ist heute  heute verstärkt die Angst vor dem Abrutschen nach unten gewichen und die Enttäuschung über mangelnde Perspektiven vieler am sozialen Rand. Spätenstens seit PISA diskutiert auch die Öffentlichkeit über die starke Abhänigkeit des Bildungserfolges und dem damit verbundenen Aufstiegschancen in Deutschland von der sozialen Herkunft.  Braucht Deutschland also auch eine Idee eines „American Dream“. Das Blog „Was ist der deutsche Traum?“ fragt nach den Perspektiven für eine Politik der Durchlässigkeit, die faire Aufstiegschancen ermöglicht und strukturelle Blockaden – etwa durch Diskriminierung, herkunftsbedingte Benachteiligung und materielle Armut – auflöst.

Böll Forum 2010

Prinzip Partizipation

- Teilhabe ermöglicht Bedürfnisse, Interessen und Werte zu vertreten, ihre Wahrung mit anderen auszuhandeln. Partizipation stärkt den friedlichen, respektvollen und demokratischen Umgang in Schule, Hochschule, Gesellschaft und Staat. Der Wunsch nach (politischer) Beteiligung und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger ist so alt wie die Demokratie. Die Suche nach Formen und Wegen, wie mehr Menschen an Entscheidungen teilhaben können, ist gleichwohl aktueller denn je.
Auf dem 14. Böll-Forum stellte Prof. Dr. Regina Kreide ihre Thesen zum Prinzip Partizipation vor. 
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Ideenpreis "Der Heinrich"

- Zum siebten Mal hat die Heinrich Böll Stiftung am 15. April 2011 ihren Ideen- und Initiativenpreis "Der Heinrich“ an Menschen, die übertragbare gesellschaftliche Hoffnungsmodelle auf den Weg gebracht haben übergeben. ArToll e.V. startete 1994 und steht seit dem für den freien und selbstbestimmten Austausch und experimentellen Umgang mit gegenwärtiger Kunst – an ungewöhnlichen Orten mit ungewöhnlichen Menschen. Auf dem Gelände der Rheinischen Kliniken in Bedburg-Hau entstand das ArToll-Labor – ein Ort der Analyse und Neuschöpfung, in dem, im Sinne Joseph Beuys, der den erweiterten Kunstbegriff prägte, KünstlerInnen ihren Raum finden können. Zum Artikel "Der Heinrich"»

Literatur

Publikation

Shared Space

Beispiele und Argumente für lebendige öffentliche Räume. Shared Space – „geteilter Raum“ oder „Raum für alle“ – ist ein neuer Planungsansatz, der in vieler Hinsicht ein Umdenken erfordert. Mit diesem Buch gibt es erstmals für den deutsch-sprachigen Raum eine umfassende Übersicht zum Konzept von Shared Space, zum aktuellen Stand der Umsetzung und der Diskussion.
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Videopodcast
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Blog - Klima der Gerechtigkeit