Demokratie und Gesellschaft
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Demokratieförderung, Integration und Geschlechterpolitik
In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Wie sieht eine geschlechtergerechte, sozial und ökologisch nachhaltige Gesellschaft aus? Wie können wir vor Ort in der Gemeinde einen Wandel einleiten? Diese Fragen bilden seit Jahren einen Schwerpunkt der Heinrich Böll Stiftung NRW. Durch zahlreiche Abendveranstaltungen und Themenseminare wollen wir vor allem im Bereich des Klimawandels, der Geschlechtergerechtigkeit und der Bildungspolitik Denkanstöße geben und zu neuen Ideen und Projekten anregen. Weiter verfolgen wir die Entwicklung der Parteiendemokratie und diskutieren und begleiten Konzepte für eine bessere Integrations- und Migrationspolitik.
Ansprechpartnerin

Sie haben Fragen zu unserem Bereich "Demokratie und Gesellschaft"? Dann wenden Sie sich an Mona Neubaur, entweder per E-Mail oder unter 0211.936508.22

Ökologie und Ökonomie

Ökologische Marktwirtschaft

Green New Deal

Wir befinden uns inmitten einer Transformationskrise des Kapitalismus. Es geht darum, wie die Weichen Richtung Zukunft gestellt werden können. Eine Idee ist die eines "Green New Deal", die weltweit als Antwort auf die Doppelkrise von Wirtschaft und Umwelt diskutiert wird. So unterschiedlich die Konzepte auch sein mögen, die unter diesem Titel segeln, so haben sie doch einen gemeinsamen Kern: Erstens geht es um einen großen Sprung in Richtung einer nachhaltigen Ökonomie. Zweitens geht es um mehr Chancengleichheit und soziale Teilhabe, vor allem durch massive Investitionen in Bildung und berufliche Qualifizierung. Und schließlich geht es darum, den globalen Kapitalismus in ein globales Regelwerk einzubetten und den Rückfall in Protektionismus und Nationalismus zu verhindern. Auf der Website des Green New Deal Verbundprojektes der Heinrich-Böll-Stiftung erfahren Sie mehr zu der Debatte über den Green New Deal.

Nachlese - Podiumsdiskussion

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimakrise - Ist es Zeit für eine ökologische Steuerreform?

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Die Welt steckt in der Krise: Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Schuldenkrise, Eurokrise und Klimakrise! Die Diskussionen über die Bewältigung dieser Krisen beherrschen die politische Debatte - eine umfassende Antwort ist noch nicht in Sicht. Mit Wibke Brems, MdL, Damian Ludewig, FÖS, Dr. Thilo Schaefer, IW Köln und Dr. Mehrdad Payandeh, DGB Bundesvorstand diskutierten wir am 10.11.2011 in Düsseldorf mögliche Lösungsansätze. Einig waren sich die DiskutantInnen, dass das Warten auf eine umfassende Antwort nicht der richtige Weg sein kann, sondern das alle Akteure im Rahmen ihrer Möglichkeiten anfangen müssen gegen diese Krisen zu arbeiten. 

Kristina Beer mehr»

Teilhabe

Mehr Demokratie

Legitimation im Wandel

Die repräsentative Demokratie ist an vielen Stellen in Deutschland nicht mehr unumstritten. Stuttgart21 wurde zum Symbol für die Wut der Menschen politische Entscheidungen nicht beeinflussen zu können. Wie ist das Verhältnis zwischen repräsentativer und partizipativer Demokratie? Ist direktdemokratische Partizipation als Baustein politischer Willensbildung zukunftsträchtig? Welche Auswirkungen haben Referenden auf demokratische Legitimität und Regierungshandeln? In unserem Dossier haben wir verschiedene Ansätze, Diskussionen und Beispiele zusammengestellt. mehr»

15. Böll Forum

Legitimation im Wandel

- Am 14. Oktober 2011 fand das 15. Böll Forum unter dem Titel "Legitimation im Wandel" in Dortmund statt. In dem dazugehörigen Vortrag stellte Willfried Maier, ehemaliger Stadtentwicklungssenator der Stadt Hamburg, die These auf, dass nur neue fest verankerte Formen der Moderation und Beteiligung von unparteiischen Personen oder Organisationen die Differenzen zwischen staatlicher Politik und dem "Bürgerwillen" überbrücken können. mehr»

Böll Forum 2010

Prinzip Partizipation

- Teilhabe ermöglicht Bedürfnisse, Interessen und Werte zu vertreten, ihre Wahrung mit anderen auszuhandeln. Partizipation stärkt den friedlichen, respektvollen und demokratischen Umgang in Schule, Hochschule, Gesellschaft und Staat. Der Wunsch nach (politischer) Beteiligung und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger ist so alt wie die Demokratie. Die Suche nach Formen und Wegen, wie mehr Menschen an Entscheidungen teilhaben können, ist gleichwohl aktueller denn je.
Auf dem 14. Böll-Forum stellte Prof. Dr. Regina Kreide ihre Thesen zum Prinzip Partizipation vor. 
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Geschlechterdemokratie

Die Hälfte der Macht

Die Hälfte der Macht den Frauen! Diese Botschaft ist stark, klar und simpel. Jedoch keine Beschreibung der Realität. Die Heinrich Böll Stiftung NRW hat das Ziel, diesen Grundsatz aktiv zu leben und zu verwirklichen. Die gerechte Aufteilung von Macht und Verantwortung zwischen den Geschlechtern bezieht sich auf die Gestaltung des Familienlebens, der Arbeitswelt, der Gesellschaft als Ganzes und der Politik. Frauen- und Genderpolitik ist Gesellschaftspolitik. Es geht um die Fragen „Wie wollen wir leben und miteinander umgehen? Wie können wir eine gezielte politische Frauenförderung in der Grundschule der Demokratie, den Kommunen, erreichen?“
Dies wollen wir in verschiedenen Veranstaltungen aufarbeiten.

Ladies Lunch 2011

Selbstbestimmt mit Kind: Modernes Mutter-Sein

- Früher blieben Mütter zu Hause, heute auch?! Unter dem Titel "Selbstbestimmt mit Kind: Modernes Mutter-Sein" ludt die Heinrich Böll Stiftung NRW am 8. Juli 2011 zum ladies lunch 2011 nach Köln ein. Es diskutierten Barbara Steffens, Ministerin in NRW u.a. für Emanzipation, Michaela Herbertz-Floßdorf, Autorin der Studie "Lesbische Eltern in NRW" und Antje Schupp, Journalistin und Autorin unter der Moderation von Cornelia Benninghoven, freie Journalistin. mehr»

Cross-Mentoring - vielfältig /// gerecht

Das Mentoringprogramm 2011/2012

- Das Mentoring der Heinrich Böll Stiftung NRW 2011/2012 - vielfältig /// gerecht - unterstützt, wie im vergangenen Jahr, Ein- und Aufstieg in der Politik und Zivilgesellschaft unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter und Milieu. Wir stehen für Vielfalt und Gleichberechtigung. Das Mentoringprogramm findet von September 2011 bis Mai 2012 statt. mehr»

Afghanistan 2011

Dossier

Afghanistan 2011 - 10 Jahre Internationales Engagement

Nach 10 Jahren internationalem Einsatz in Afghanistan wird im Dezember 2011 eine weitere Afghanistan-Konferenz in Bonn stattfinden, bei der sich die Außenminister aus über 90 Staaten gemeinsam mit der afghanischen Regierung über die Zukunft des Landes austauschen und beraten. Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt seit 2002 aktiv den zivilgesellschaftlichen Aufbau in Afghanistan und fördert den Austausch zwischen deutscher und afghanischer Öffentlichkeit. Das folgende Dossier gibt Raum für Kommentare, Analysen und Debatten im Vorfeld der Bonner Konferenz zu Afghanistan. Zum Dossier

Veranstaltungsbericht

"Kriegsbraut" - Perspektiven für Afghanistan

- Vor 10 Jahren begann der Nato-Einsatz in Afghanistan und bis heute kann von einer stabilen Entwicklung nicht gesprochen werden. Am 8. September 2011 lud die Heinrich Böll Stiftung NRW zur Lesung und Diskussion: Kriegsbraut - Perspektiven für Afghanistan in die Villa Horion nach Düsseldorf ein. Zu Gast waren der Journalist und Schriftsteller Dirk Kubjuweit und Winfried Nachtwei, Bündnis 90/Die Grünen. mehr»

Bildungspolitik

Veranstaltungen

Köln: Do, 9.2.2012, 19:30 bis 21:30 Uhr
Veranstaltungsreihe zur Aktualität der Kritischen Theorie
Düsseldorf: Mi, 22.2.2012, 19:30 bis 22:30 Uhr
Heinrich Böll neu gelesenDi, 13.3.2012, 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsreihe zur Aktualität der Kritischen Theorie
Düsseldorf: Mi, 28.3.2012, 19:30 bis 22:30 Uhr
Do, 29.3.2012, 20:30 bis 22:00 Uhr
Auf den Spuren Heinrich Bölls in der SüdstadtSa, 21.4.2012, 11:00 bis 13:30 Uhr
Veranstaltungsreihe zur Aktualität der Kritischen Theorie
Düsseldorf: Di, 24.4.2012, 19:30 bis 22:30 Uhr
Do, 26.4.2012, 14:00 bis Fr, 27.4.2012, 17:00 Uhr
an den Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein (RBN)Fr, 4.5.2012, 16:00 bis 18:00 Uhr
„Streit-Wert: Familienbilder“Fr, 4.5.2012, 18:00 bis 21:00 Uhr

Sommerakademie 2010

Tagungsdokumentation: Sommerakademie 2010

Grenzen des Wachstums

Stetiges Wirtschaftswachstum machte die Nachkriegsbundesrepublik zum Wirtschaftswunderland. Und die Wunderkinder waren einmütig dankbar für wachsende Fleischteller und jährliche Hubraumerweiterung. Die frühen Warnungen des Club of Rome brauchten wohl die Wachstumsbrüche um wahrgenommen zu werden. Doch wieviel Zeit und welche Räume gibt es für erwachsene Antworten?

Diese und mehr Fragen zum Thema „Unendliches Wachstum auf endlicher Erde“ wurden auf der 4. Sommerakademie der Heinrich Böll Stiftung NRW „Die Erde hat Grenzen – Die Ökonomie nicht?“ im Haus Villigst in Schwerte aus der Sicht mehrer Disziplinen beleuchtet.

 

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Publikation

Publikation

Die berufliche Bildung der Zukunft

5. Januar 2011 - Die berufliche Bildung in Deutschland ist reformbedürftig. Rund 15% aller Jugendlichen zwischen 25 und 30 Jahren bleiben ohne abgeschlossene Berufsausbildung. 40% aller Jugendlichen, die heute eine Ausbildung anstreben, landen zumindest vorübergehend in einer Maßnahme, die zu keinem qualifizierten Ausbildungsabschluss führt.
Der Handlungsdruck ist groß, nicht nur bei der beruflichen Bildung als solche, sondern beim gesamten Bildungssystem. Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die neue Publikation der Heinrich Böll Stiftung: Die berufliche Bildung - Herausforderungen und Reformansätze. Herausgegeben von Dr. Maria Icking in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung und der Heinrich Böll Stiftung NRW. mehr»

Publikation

Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf

- 3. November 2009 - Jeder fünfte Schüler verlässt in Deutschland die Schule mit erheblichen Bildungsdefiziten, hat später Probleme im Arbeitsleben und kann an Politik und Kultur nur eingeschränkt teilhaben. Das ist eine Bildungsarmut, die nicht nur ein Makel für die Betroffenen ist, sondern auch ein Problem für Staat und Gesellschaft. Die Schulkommission plädiert für eine nicht diskriminierende Leistungsorientierung. mehr»

Publikation

Die Hälfte der Macht im Visier

- Mit der erneuten Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin scheinen Frauen auch die letzte Männerbastion in der Politik erobert zu haben. Doch ist das wirklich so? Die Studie von Lars Holtkamp und Sonja Schnittke analysiert die politische Repräsentanz von Frauen in Bund, Ländern und Kommunen. mehr»

Publikation

Shared Space

- Beispiele und Argumente für lebendige öffentliche Räume. Shared Space – „geteilter Raum“ oder „Raum für alle“ – ist ein neuer Planungsansatz, der in vieler Hinsicht ein Umdenken erfordert. Mit diesem Buch gibt es erstmals für den deutsch-sprachigen Raum eine umfassende Übersicht zum Konzept von Shared Space, zum aktuellen Stand der Umsetzung und der Diskussion.
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Publikation

Der Gemeingüter-Report: Wohlstand durch Teilen

- Nicht erst seit der Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften an Elinor Ostrom erleben die Gemeingüter eine Renaissance. Die gemeinschaftliche Verwaltung von Ressourcen macht Hoffnung auf ein besseres Wirtschaften. Der Gemeingüter-Report stellt die "Allmende" in leicht verständlicher Form vor. Von Simon Columbus mehr»
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GreenCampus
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Blog - Klima der Gerechtigkeit