Grüner Salon
Quelle: flickr.com, User: klausaubrook
Einleitung
Die Grünen Salons in NRW
Rund 100 Grüne Salons in ganz Deutschland stehen - in unterschiedlicher Trägerschaft und Inszenierung - für eine breite grüne politische Gesprächskultur. In NRW werden die Grünen Salons dezentral, lokal und autonom von grün-alternativen engagierten Personen geplant und durchgeführt. Ganz dem Satz unseres Namensgebers verpflichtet, sieht die Heinrich Böll Stiftung es als ihre Aufgabe an, „daran zu erinnern, dass der Mensch nicht nur existiert, um verwaltet zu werden. (Heinrich Böll)“Deswegen unterstützen wir Ort sowohl bei der Organisation (z.B. von ReferentInnen und Veranstaltungsorten) als auch durch eine finanzielle Förderung grüne Gedanken mit einem breiten Publikum zu diskutieren. Die inhaltliche Planung und das Format werden dabei komplett von den Salons vor Ort übernommen. Damit ein Grüner Salon durch die Heinrich Böll Stiftung NRW gefördert werden kann, muss das Thema  mindestens einen der folgenden Punkte erfüllen:
  • Bezug zur aktuellen politischen Diskussion
  • Bezug zu lokalen Problemen oder Diskussionen
  • Bezug zu grün-alternativen Positionen
Momentan finden in Bielefeld, Düsseldorf, Krefeld und Münster Grüne Salons statt. Wir helfen gerne bei der Vermittlung zu den bestehenden Planungsgruppen und bei der Gründung von Grünen Salons in weiteren Städten.

Ansprechpartner & Leitfaden

Sie haben Fragen zu unseren Grünen Salons oder wollen selbst einen Grünen Salon gründen? Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte direkt an die aktiven Grünen Salons in Ihrer Nähe. Sie können sich auch gerne direkt an an Mona Neubaur unter 0211-9365080 bzw. per E-Mail: mona.neubaur[at]boell-nrw.de wenden. In unserem Leitfaden haben wir außerdem die wichtigsten Informationen für sie zusammengefasst.

Zum Leitfaden»

Düsseldorf

Vorstellung

Der Grüne Salon im Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf

 Seit vielen Jahren findet der Grüne Salon Düsseldorf im Heinrich-Heine-Institut statt - mitten im Herz der Altstadt und damit am Puls der Zeit. Er ist so ein Ort der intensiven Diskussion und gleichzeitig ein stimmungsvoller Rahmen für einen Gedankenaustausch auch jenseits der Alltagspolitik geworden. Die Grünen Salons fidnen mehrmals im Jahr als Abendveranstaltung statt.

Für weitere Informationen zum Grünen Salon Düsseldorf, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Klaus Baumgärtner unter klaus.baumgaertner[at]boell-nrw.de

Bielefeld

Vorstellung

Der Grüne Salon im Ravensberger Park

Der Grüne Salon Bielefeld ist ein Ort der politischen Debatte und Reflexion. Dabei stehen Argumente, nicht Positionen und Meinungen, im Vordergrund. Global denken und lokal handeln, dieses Motto bleibt richtig. Genauso wichtig ist es, lokal zu denken um global verantwortlich handeln zu können. Das gleichermaßen globale und lokale Denken braucht Orte und Gelegenheiten. Der Grüne Salon soll ein solcher Ort in Bielefeld sein.

Für weitere Informationen schicken Sie bitte eine E-Mail an Uli Burmeister unter uli.burmeister[at]boell-nrw.de

Münster

Vorstellung

Debatte Münster e.V. und der Grüne Salon

 Seit vielen Jahren veranstaltet der Verein "Debatte Münster e.V." in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung den Grünen Salon Münster. In der Selbstbeschreibung von Debatte Münster ist dabei folgende klare Zielsetzung zu lesen: Wir wollen denjenigen, die mit neoliberalen Ideen die Rolle der Politik grundsätzlich in Frage stellen oder mit populistischen Ansätzen vermeintlich Mitsprache einfordern, tatsächlich diese aber abschaffen ein Politikkonzept entgegenstellen, das auf emanzipatorischen, solidarischen und ökologischen Grundwerten basiert. Wie diese Politik für das neue Jahrhundert tauglich gemacht werden und aussehen kann und soll, wollen wir in Münster gemeinsam mit Mitgliedern der Partei, WählerInnen und interessierten BürgerInnen diskutieren.

Für weitere Informationen zum Grünen Salon Münster schreiben Sie bitte eine E-Mail an Rainer Bode unter info[at]debatte-muenster.de.

Kreefeld

Vorstellung

Der Grüne Salon Krefeld

Der Grüne Salon Krefeld wurde Ende 2011 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt ab 2012 vierteljährlich eine Diskussionsveranstaltung zu organisieren. Zusammen mit vielen HelferInnen soll so die grüne Debatte vor Ort begleitet und intensiviert werden.  Für weitere Informationen schreiben Sie bitte eine E-Mail an Mona Neubaur unter mona.neubaur[at]boell-nrw.de.

Bisherige Veranstaltungen

Debatte // Grüner Salon Münster

Der Euro in Gefahr - Europa auch?

Seit 2008, dem Jahr der transatlantischen Bankenkrise, sitzt der Schrecken immer noch tief. 3 Jahre später fühlen sich die Menschen wieder durch die Finanzmärkte und Finanzwirtschaft bedroht. Am 02.12.2011 diskutieren wir im Floyd in Münster mit Sven Giegold, Abgeordneter im Europaparlament Bündnis 90/Die Grünen und Prof. Ansgar Belke, Professor für Makroökonomie, Düssseldorf die Frage: Euro in Gefahr - Europa auch? mehr»

10. Grüner Salon Bielefeld

Grenzen des Wachstums - Wachstum der Grenzen

- Vor 40 Jahren machte der Club of Rome auf die „Grenzen des Wachstums“ aufmerksam. Heute müssen wir feststellen: die Auseinandersetzung mit den Grenzen des Wachstums ist beileibe nicht erledigt. Und der nach der Atomkatastrophe von Fukushima eingeläutete Umbau der Energiewirtschaft verschärft den Handlungsdruck.
Am 19. Juni 2011 diskutieren wir beim 10. Grünen Salon Bielefeld mit Ralf Fücks, Bundesvorstand Heinrich Böll Stiftung und Christian Neugebauer, u.a. Hrsg. von Glocalist Medien wie umzugehen ist, mit globalem Wohlstand auf einem endlichen Planeten. mehr

9. Grüner Salon Bielefeld

Aufstand in der arabischen Welt - Chance oder Risiko für Israel?

- Die Volksaufstände im Nahen Osten und im Maghreb wecken Hoffnungen, lösen aber auch Befürchtungen aus. Die Menschen wollen die seit Jahrzehnten andauernde Herrschaft der Despoten und ihrer Cliquen abschütteln. Aber demokratisch legitimierte Organisationen und Parteien, denen eine Übernahme der politischen Führung zuzutrauen ist, sind (noch) nicht erkennbar. Im 9. Grünen Salon am 27. März 2011 um 11.30 Uhr – der dieses Mal in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgruppe Bielefeld durchgeführt wird - wollen wir mit Ihnen und mit sachkundigen Experten die aktuelle Entwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und diskutieren.

8. Grüner Salon Bielefeld

Mehr Demokratie...oder mehr Egoismus?

- Unter dem Eindruck vom Protest gegen "Stuttgart 21" und anderen Gegenbewegungen zu sehr unterschiedlichen Fragen rücken Instrumente wie Volksentscheid oder Bürgerbegehren plötzlich wieder in den Fokus des Interesses. Steht dahinter das Aufbrechen verkrusteter Strukturen in unserer Parteiendemokratie? Andererseits werden Befürchtungen einer "Unregierbarkeit" Deutschlands laut - stellen die aufgebrachten BürgerInnen Partikularinteressen über das Gemeinwohl?
Das diskutieren wir am 28.11.2010 von 11:30 - 13:30 Uhr beim 8. Grünen Salon Bielefeld im Vortragssaal des Historischen Museum mit Dr. Heike Mertens und Dr. Willfried Maier

Debatte (Grüner Salon) Münster

"Aufstand der `Wutbürger´­ Wie viel Protest verträgt unser Land?"

- Stuttgart 21 ist weiterhin in aller Munde. Auch nach dem Schlichterspruch von Heiner Geissler geht die Diskussion um das Projekt und auch um das Verfahren weiter. Mit unserer Veranstaltung wollen wir weniger bahnhofspolitische oder bauliche Fakten des Stuttgarter Projektes zusammentragen, sondern mehr die Demokratiefrage diskutieren.
Am 22. Januar 2011 diskutieren wir im Rahmen des Grünen Salon - debatte Münster e.V. mit Walter Sittler und Dorothee Feller-Elverfeld ab 12.15 Uhr in den Räumen der Bezirksregierung Münster (Domplatz 1-3, 48143 Münster). Der Eintritt ist kostenfrei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

12. Grüner Salon Düsseldorf

Aus der Traum (vom Aufstieg) - Warum mangelt es in Deutschland an Chancengerechtigkeit und sozialer Mobilität?

- Gerade ist eine von der Heinrich Böll Stiftung Berlin in Auftrag gegebene Studie erschienen, die belegt, dass Deutschland auch im Vergleich zu anderen Ländern eine durch Ungleichheit und soziale Immobilität geprägte Gesellschaft geworden ist. Da war durchaus einmal anders: In den 1970er und 1980 Jahren hat vor allem die sozialliberale Bildungsreform dafür gesorgt, dass auch Kinder von Nichtakademiker/innen in großer Zahl studieren und sozial aufsteigen konnten, während heute wieder in viel stärkerem Maße Bildung und Aufstiegschancen sozial vererbt werden.
Das alles wollen wir beim 12. Grünen Salon Düsseldorf am 16.11.2010 mit Ihnen und Prof. Dr. Michael Opielka, Professor für Sozialpolitik an der FH Jena diskutieren.

7. Grüner Salon Bielefeld

Barack Obama und die Grenzen des Wandels

- Am Sonntag, den 13.06.2010 war Christoph von Marschall, US-Korrespondent des Berliner TAGESSPIEGEL (Autor der Biograpfie "Barack Obama. Der schwarze Kennedy") und Andreas Etges, Professor für nordamerikanische Geschichte am J. F. Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin zu Gast beim grünen Salon in Bielefeld. Unter der Fragestellung: Vom Messias zum Mechaniker? Barack Obama und die Grenzen des Wachstums. mehr»

In Afghanistan nur Schlechtes?

- Seit über 9 Jahren werden Truppen der NATO – auch deutsche Soldaten – nach Afghanistan entsandt. Begonnen als internationale Aktion gegen die globale terroristische Bedrohung zeigt sich der Kriegseinsatz als schier endlose Spirale von Gewalt und Gegengewalt.
Der Grüne Salon Bielefeld sucht durch seine Tagesveranstaltung am 21.03.2010 die Diskussion mit zwei ReferentInnen, die die Entwicklung und die Wirkungen des deutschen Afghanistan Engagements differenziert darstellen können.

Debatte (Grüner Salon) Münster

Nano - Kleinst und wirksamst! Hilfreich und gefährlich!?

- Nano-Technologie beschreibt eine ganze Reihe von Technikfeldern, deren einzige Gemeinsamkeit es ist, gezielt Substanzen einzusetzen, die zwischen 1 und 100 Nanometer (nm) messen. 1 Nanometer ist 1 Millionstel Millimeter. Nano-Technologie ist in den unterschiedlichsten Disziplinen, wie Medizin, Chemie, Materialwissenschaften, Festkörperphysik, Pharmazie, Biochemie, Molekularbiologie und der Elektrotechnik zu finden. 
Bei unserer Abendveranstaltung im Rahmen des Grünen Salons Münster wurde die Diskussion aus dem geschlossenen Kreis der WissenschaftlerInnen und aktiv Beteiligten in die breite Öffentlichkeit geholt.

Fotoquelle: flickr.com, User: Tanakawho

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