Feminismus & Geschlechterdemokratie

Was ist Feminismus heute?

Feminismus ist ein Sammelbegriff für zahlreiche und vielfältige, oft auch einander widersprechende Konzepte, Strategien und Bewegungen. Daher wird meist der Plural Feminismen benutzt. Feminismus ist sowohl eine aufklärerisch-kritische Theorie, als auch eine weltweite politische Bewegung mit einer mehr als zwei Jahrhunderte alten Tradition.

Was ist Geschlechterdemokratie? 

Geschlechterdemokratie hat die Vision, Demokratie zwischen allen Geschlechtern herzustellen, und zwar nicht nur durch formale Gleichheit, sondern durch die Anerkennung von Verschiedenheit auf der Basis gleicher Rechte und Möglichkeiten. Geschlechterdemokratie ist ein Leitbild und Organisationsprinzip, das geschlechtliche Hierarchien und starre Geschlechterrollen, die in gesellschaftlichen Einrichtungen und Organisationen strukturell „eingefroren“ sind, aufbrechen und verändern will.

Was wollen wir?

• Geschlechterthemen offensiv politisieren
• Neue feministische und geschlechterdemokratische Ansätze kritisch reflektieren
• Netzwerke unterstützen und ausweiten
• Diskurse zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft initiieren

Veranstaltungen

Schwerpunkte

Warum feministische Errungenschaften gegen Angriffe verteidigt werden müssen

Was ist Antifeminismus und warum ist er ein Problem für die Demokratie?

Netzwerk-Tagung

Haltung zeigen! Antifeminismus solidarisch begegnen

Am Donnerstag, 21. November & Freitag, 22. November 2019 fand die Tagung "Haltung zeigen" im  Factory Campus, Düsseldorf statt. Hier geht's zur Dokumentation.

Feminismus heute

Eine virtuelle Reise ins feministische Berlin

Feminismus & Religion

Talk: Feminismus & Religion

Zu den Grundrechten in einer Demokratie gehört auch die Religionsfreiheit. Aber wie steht es mit Feminismus und Religion? Wenn man die Begriffe Feminismus und Religion hört, denkt man erstmal: Das passt doch gar nicht. Religionen, egal welcher, wird immer eine gewisse Rückschrittlichkeit vorgeworfen. Doch ist das wirklich so? In unserem Beitrag „Feminismus und Religion“ im Rahmen der Feministischen Reihe am Theater Oberhausen dreht es sich genau um die Frage. Wir betrachten die Vereinbarkeit von Feminismus mit Religion und kommen dafür ins Gespräch mit Expert*innen. Welche modernen feministischen Bewegungen gibt es zurzeit in den unterschiedlichen Religionen? Außerdem geht es auch um fortschrittliche und moderne Aspekte in Religionen, die häufig übersehen werden.

Feministische Reihe Oberhausen

Geschlechtliche & sexuelle Vielfalt

Film: Hermes & Aphrodite 

2013 war die Heinrich Böll Stiftung NRW Teil eines größeren Kooperationsprojekts zu Intergeschlechtlichkeit mit dem NS Dokumentationszentrum Köln und Gregor Zootzky, Autorenfilmemacher und bildender Künstler aus Köln. Aus dieser Kooperation enstand dieser Film: Sascha wird bis zu seiner Pubertät als Mädchen erzogen. Doch in seiner Pubertät “diagnostiziert” ein Arzt Intergeschlechtlichkeit und empfiehlt eine Behandlung zur Frau. Im Animationsfilm geht es um Selbstfindung und Identität. Die Geschichte bezieht sich auf die Lehre aus der griechischen Sage des Hermaphroditos: Vielfalt ist natürlich. 

Triggerwarnung: Im Film werden Stereotype thematisiert und dabei auch wiederholt. Die Hauptfigur ist zeitweise in einer für sie*ihn bedrückenden Situation. Die Stereotype sowie das Gefühl von Ohnmacht werden überwunden. Der Film sollte dafür jedoch in voller Länger geschaut und mit weiterem Material begleitet werden.   

Mehr zum Thema Intergeschlechtlichkeit

Film: Mein schwuler Freund

Im Rahmen einer Kooperation entstand der folgende Film von Schüler*innen des Ernst Mach Gymnasiums in Hürth unter Leitung von Merfin Demir (Terno Drom e. V.) und künstlerischer Leitung von Kristina Walter.
Toni hat ein Problem. Er ist schwul. Doch was soll er jetzt tun?  Im Film “Mein schwuler Freund” geht es um Tonis Outing. Leichter gesagt als getan, denn er hat Angst, dass seine Eltern und Freund*innen ihn verurteilen. Es geht um alltägliche Diskriminierung. Sagt Toni seinen Freund*innen die Wahrheit und werden sie zu ihm halten? 

Triggerwarnung: Im Film werden Stereotype thematisiert und dabei auch wiederholt. Die Hauptfigur ist zeitweise in einer für ihn bedrückenden Situation. Die Stereotype sowie das Gefühl von Ohnmacht werden überwunden. Der Film sollte dafür jedoch in voller Länger geschaut und mit weiterem Material begleitet werden.  
 

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