Die große Forderung an den Schriftsteller ist die, zu formulieren, [...] was jeder spürt, aber nicht ausdrücken kann."
Heinrich Böll,1953

Hintergrund

Die Pandemie prägt das Jahr 2020: Zukunftsangst trifft auf Entschleunigung, bedrohte Existenzen stehen dem Ausweichen ins Home-Office gegenüber und Wut begegnet Vertrauen in die Demokratie.
Wie steht es dabei um die Kunst? Die Bilder geschlossener Konzerthallen, abgesagter Ausstellungen und fehlender Aufträge sind präsent. Gleichzeitig bieten Literatur, Musik oder bildende Kunst vielen Beruhigung und Aufmunterung - oder die bewusste Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen und Problemstellungen.
Im Rahmen unseres diesjährigen Böll-Forums „Pandemic & Arts“ fragen wir nach und machen sichtbar:

  • Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf das künstlerische Schaffen und die wirtschaftliche Existenz der jeweiligen Künstler*innen?
  • Welche Erwartungen stellen Künstler*innen an unsere Gesellschaft?
  • Wie sehen innovative und künstlerische Auseinandersetzungen mit der Pandemie aus?

Digital + Analog

Das diesjährige 23. Böll-Forum fand am 30. Oktober 2020, 18 bis 20 Uhr im Malkasten Düsseldorf statt. Hier findet ihr den gesamte Mitschnitt des Abends. (Start ab 4:10) Mit Beiträgen von:

Get Over It Collective, Robert Hartmann, Markus Schäfer, Jovan Nikolić, Ella Anschein, Zara Gayk, Frank N, Konstanze Ziemke, Dr. Susanne Ristow, Dorian Steinhoff.

Künstler*innen

Immer noch ist die Kunst ein gutes Versteck: nicht für Dynamit, sondern für geistigen Explosivstoff und gesellschaftliche Spätzünder.“
Heinrich Böll, 1973