Wirtschaften mit Zukunft

ökologisch – demokratisch – sozial

Jedes Jahr findet innerhalb des Stiftungsverbunds, das bedeutet die Landesstiftungen in Kooperation mit der Bundesstiftung, ein länderübergreifendes Verbundprojekt statt.

2021/22 steht es unter dem Motto Wirtschaften mit Zukunft: ökologisch – demokratisch – sozial. Ein Wirtschaften mit Zukunft muss eine zukunftsfeste, tragfähige und das Gemeinwohl stärkende Ökonomie zum Ziel haben, die sich an den Sustainable Development Goals (SDGs), den Zielen für nachhaltige Entwicklung, der Vereinten Nationen ausrichtet. Die Zukunft entscheidet sich heute - deshalb wollen wir im Zuge des Verbundprojekts darüber diskutieren, welche heutigen Entscheidungen es braucht, um das Morgen nachhaltig zu gestalten.

Die nächste Veranstaltung

Nachhaltigkeit fängt in der Kommune an

17. November 2021 | 18 Uhr | Online-Konferenz mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Weitere Infos & Anmeldung

Impuls: Zukunftskunst

Wie kann die Idee der Zukunftskunst unsere Kommunen nachhaltiger werden lassen? Prof. Dr. Uwe Schneidewind lässt in seinem Input Visionen machbar werden, bevor 9 konkrete Ideen zu mehr Nachhaltigkeit in der Kommune in Workshops greif- und erfahrbar werden. Jetzt mitmachen und inspirieren lassen! Die Veranstaltung findet im Rahmen des Verbundprojektes „Wirtschaften mit Zukunft“ des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen statt.

Workshops: Nachhaltige Ideen konkret

Hintergrund

Zukunft kann gestaltet werden!

Zukunft im Wandel, Unsicherheit mit Chancen. Zu Beginn der 2020er - Jahre zeigt sich der transformative Druck des neuen Jahrtausends mit voller Wucht. Die Klimakrise ist im Alltag angekommen, aus Modellen ist Realität geworden. Der Druck jetzt zu Handeln ist unübersehbar, und es ist unsere Aufgabe, die Krise zu bekämpfen und Klimaneutralität zu erreichen. Dabei kommt Deutschland als einem der größten Verursacher von Treibhausgasen eine besondere Verantwortung zu. Um unsere Lebensgrundlagen zu bewahren, müssen wir jetzt den Weg in die ökologische Moderne beschreiten. Die globale Covid-19-Pandemie hat uns zudem in drastischer Weise die Verletzlichkeit von Wirtschaft und Gesellschaft aufgezeigt und die Notwendigkeit einer ebenso vorsorgenden wie zukunftsfesten Umgestaltung vor Augen geführt. Und im globalen Kontext gerät die demokratische eingehegte soziale Marktwirtschaft, die einen maßgeblichen Anteil an der guten Entwicklung Deutschlands in Europa hat, im Wettbewerb der Systeme zunehmend unter Druck. Diese Entwicklungen erzeugen Unsicherheit, eröffnen aber auch Gestaltungspotential. Beides verbindet sich in der Notwendigkeit nach breiten gesellschaftlichen und politischen Debatten, um Unsicherheit zu nehmen und gute Gestaltung zu ermöglichen. Ziel muss eine zukunftsfeste, tragfähige und das Gemeinwohl stärkende Wirtschaft sein, die sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) ausrichtet. Kurzum: Die Zukunft entscheidet sich heute. Es ist an der Zeit, über Zielvorstellungen zu diskutieren und durch heutige Entscheidungen das Morgen nachhaltig zu gestalten.

Der Zeitpunkt für die Debatte ist jetzt. Die Frage, wie es künftig um unsere Gesellschaft, unseren Wohlstand und unsere Handlungsfähigkeit bestellt sein wird, muss heute diskutiert und entschieden werden, denn: Wichtige Wegmarken über das Morgen stehen in den nächsten Jahren an. Ökologisch – gelingt es uns, den Klimawandel zu begrenzen und so die Klimakrise abzuwenden? Sozial – gelingt es uns, eine faire Wirtschaft zu schaffen, die für die Menschen und das Gemeinwohl da ist? Demokratisch – gelingt es uns, durch die Mitgestaltung in Bund, Ländern und Kommunen das kommende Jahrzehnt zu prägen und möglichst alle in der Gesellschaft auf diesem Weg mitzunehmen? Vieles ist im Land in Bewegung geraten, sei es durch das steigende Wissen um die Dringlichkeit des ökologischen Handelns, durch die pandemiebedingten Debatten um einen vorsorgenden Staat oder durch die zunehmende Einsicht in die Dynamik des anstehenden Wandels. In diesen Debatten der Zeit gilt: Einmischung erwünscht und heute über das Morgen entscheiden!

Weitere Informationen zum Projekt

Dokumentation

Gesellschaft und Wirtschaft in der Transformation