Die berufliche Bildung der Zukunft Die berufliche Bildung in Deutschland ist reformbedürftig. Rund 15% aller Jugendlichen zwischen 25 und 30 Jahren bleiben ohne abgeschlossene Berufsausbildung. 40% aller Jugendlichen, die heute eine Ausbildung anstreben, landen zumindest vorübergehend in einer Maßnahme, die zu keinem qualifizierten Ausbildungsabschluss führt.Der Handlungsdruck ist groß, nicht nur bei der beruflichen Bildung als solche, sondern beim gesamten Bildungssystem. Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die neue Publikation der Heinrich Böll Stiftung: Die berufliche Bildung - Herausforderungen und Reformansätze. Herausgegeben von Dr. Maria Icking in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung und der Heinrich Böll Stiftung NRW.
Neue Freiheit, neues Glück? Junge Frauen wollen heute selbstbewusst Beruf und Beziehungen vereinbaren. Junge Männer sehen diesen Wandel in den Geschlechterverhältnissen teils als Chance, teils fühlen sie sich dadurch verunsichert. Der Wohlfahrtsstaat verabschiedet sich allmählich vom Ernährermodell und setzt auf die Freiheit des Subjektes und auf Lösungen durch den Markt. Ist das ‚postfeministische Subjekt’ eingestellt auf diese Flexibilisierung? Welche neuen Brüche zwischen den individuellen Selbstentwürfen und den Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt wie auch in der Sorgearbeit für andere treten heute auf? Und was bedeutet das für Frauenbewegungen und Geschlechterpolitiken? Diese Fragen wurden auf der Internationalen Tagung: "Neue Freiheit, neues Glück? Selbstentwürfe und Geschlechterpolitiken in Zeiten des Neoliberalismus" an der Ruhr-Universität in Bochum im internationalen Vergleich verschiedener Wohlfahrtsstaaten in Ostasien (Japan und in Korea) und Europa (EU, Deutschland, Schweden) diskutiert.
Wie Frauen ihre Rollen definieren „Wir sind die erste Generation, die nicht mehr um die Gleichberechtigung auf dem Papier kämpfen muss; NUR um ein eigenes Selbstverständnis.“ Sandra Hüller, 28, Schauspielerin. Der Ladies Lunch on tour am 30. April 2010 hat einige Antworten gefunden.
Thomas Rauschenbach: Bildung in Deutschland - Demokratie und Gesellschaft Bildung bedeutet für die Heinrich Böll Stiftung NRW, Ideen sichtbar zu machen. Wir wollen die Praxis in den pädagogischen Einrichtungen - vom Kindergarten über die Schule, die außerschulische Jugendbildung, die berufliche Bildung bis hin zur Hochschulbildung - kritisch in den Blick nehmen und die Debatte konstruktiv gestalten. Bereits auf dem Böll Forum 2008 sind wir durch eine beeindruckene Rede von Thomas Rauschenbach (Direktor des deutschen Jugendinstitut) in die Diskussion eingestiegen.
Nachlese zum Bildungskongress 2009 - Demokratie und Gesellschaft Erziehung und Bildung sind zentrale Elemente kommunaler Daseinsfürsorge. Spätestens mit dem Modellversuch „Selbständige Schule“ sowie dem Ausbau der Offenen Ganztagsschule gilt dies auch für die Schule. De Am 14. Februar 2009 veranstaltete die Heinrich Böll Stiftung NRW daher den Bildungskongress „stadt.macht.schule“.
Gerhart R. Baum - Meine Wut ist jung Das politische Urgestein Gerhart R. Baum blickt in seinem Buch zunächst zurück auf 50 Jahre Zeitgeschichte und sein eigenes politisches Wirken. Aber auch das aktuelle Deutschland nimmt er in den Blick.