Der Heinrich

Unser Ideen- und Initiativpreis

Seit 2004 vergibt die Heinrich Böll Stiftung NRW jährlich den Ideenpreis „Der Heinrich“, um Projekten, Aktionen, Kampagnen, Werken von Initiativen, Vereinen und Agenda-Gruppen nicht nur stärkere Beachtung für beachtlich Geleistetes zu verschaffen, sondern auch Müde und Zweifelnde zum Nachmachen zu ermuntern.

Die Geschichte des Ideen- und Initativenpreises „Der Heinrich“ geht zurück auf das Jahr 2002 in dem auf der Mitgliederversammlung die Vergabe eines Preises der Heinrich Böll Stiftung NRW beschlossen wurde. Fortan wurde es zum Ziel gelungene neue und ungewöhnliche Projekte, Aktionen oder Kampagnen, die mit dem Leitbild der Heinrich Böll Stiftung NRW übereinstimmen, zu ehren. Dabei sollen keine großen Persönlichkeiten zum wiederholten Mal für ihr Lebenswerk belohnt werden, sondern innovative, beispielhafte und übertragbare Konzepte. Daher ist ein zentrales Kriterium der Suche nach Preisträgern die aktivierende Wirkung der Ideen und Projekte für neue Menschen und Nachahmer*innen. Von besonderem Interesse sind dabei vor allem neue bürgerschaftliche Beteiligungsformen.

Ältere Preise

Die Vielfalt des Engagements der Heinrich Böll Stiftung NRW spiegelt sich auch in den Preisträgern des Heinrich wieder. Es wurden Initativen und Vereine aus unterschiedlichen Bereichen geehrt. 
Im Sinne der Nachhaltigkeit besuchen wir die Preisträger nach drei Jahren noch einmal und bringen in Erfahrung, wie sie sich seit der Preisverleihung entwickelt haben
In den folgenden Artikeln erfahren Sie mehr zu den bisherigen Preisträgern.

Das Böll-Forum 2015 im Krefelder Südbahnhof widmete sich einem Thema, das zeitprägender kaum sein könnte: Unter dem Motto „Flüchtlinge – Gut vertreten?“ führte ein Programm aus Ausstellung, Vortrag und Workshops durch die traditionsreiche Veranstaltung. Auch der Preisträger des 12. Heinrichs wurde bekannt gegeben: Die Heinrich- Böll-Stiftung NRW zeichnet für das Jahr 2015 den Verein digitalcourage e.V. mit ihrem Initiativ- und Ideenpreis aus.

Foto von den PreisträgerInnen

Im Jahr 2012 wurde der "Heinrich" an die Hospizinitiative Espelkamp verliehen. Seit 15 Jahren begleiten dort ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Menschen in ihrer letzen Lebensphase.

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Am 28. September 2012 wurde der Ideenpreis "Der Heinrich" zum achten Mal vergeben. Bei der feierlichen Preisübergabe an den RBN Solingen hielt Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und Solingerin, eine besonders persönliche Laudatio. Die komplette Rede können Sie hier nachlesen. 

Der Förderverein war Dreh- und Angelpunkt bei der Einführung einer Gesamtschule in Hemer. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit konnten die Gesamtschule als Alternative im Bewusstsein der Eltern und politischen Entscheidungsträger verankert werden.

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Bei der Preisübergabe auf dem Böll Forum ehrte Cem Özdemir Murat Vural mit einer Rede.

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Bei der Übergabe des vierten Heinrichs wurde die einleitende Rede von Sylvia Löhrmann gehalten.

Das KulturParlament in Soest unterstützt Künstlerinnen und Künstler möglichst ganzheitlich. Der Verein stellt nicht nur finanzielle Mittel zur Verfügung, sondern sieht sich als Netzwerker, der alle ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Hilfe für die KünsterInnen ausschöpft. 

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Die Laudatio zur Verleihung des zweiten Heinrichs wurde von Adrienne Goehler gehalten. Sie ist Publizistin und Kuratorin in Berlin.

Bild der Preisträger*innen

Der Engel der Kulturen ist ein Kunstprojekt der Ateliergemeinschaft der bildenden Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten. Das Projekt wird seit 2007 durchgeführt und unterstützt den interkulturellen und interreligiösen Dialog, der das friedliche Zusammenleben und das gemeinschaftliche Agieren zum Ziel hat. Aber auch Erfahrungsaustausch und das Verständnis für die jeweilige Spiritualität stehen im Fokus des Projekts.

Bild der Preisübergabe

Die JoG NRW macht selbstbetroffene Politik und symbolisiert somit die gesellschaftliche Teilhabe der jugendlichen Flüchtlinge und Migrant*innen. Vor allem als Selbstorganisation ist die JoG NRW einzigartig.
Gegründet wurde sie 2011 in Bochum als Teil der JoG Gruppe Deutschland, welche sich 2005 in Berlin zusammenschloss.

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Am 26. September 2012 wurde die Hospiz-Initiative Espelkamp e.V. im Rahmen des 16. Böll-Forums in Dortmund zum Preisträger des Ideenpreises "Der Heinrich" gekürt. OIiver Keymis, Vizepräsident des Landtages NRW, machte in seiner Laudatio die Notwendigkeit des Vereins deutlich: "Erst in unserer Zeit erfährt die ‚Kunst des Sterbens‘ einen Wandel; sie erscheint vielen nicht mehr als ein Teil der umfassenderen ‚Kunst zu Leben‘, sondern wird mehr und mehr medizinisch-technisch bestimmt. Wir müssen uns in der heutigen Gesellschaft fragen: Wo bleibt noch Platz für Fragen zum Sterben und zum Tod?"

Das Kunstlabor ArToll e.V. startete 1994 und steht seitdem für den freien und selbstbestimmten Austausch und experimentellen Umgang mit gegenwärtiger Kunst – an ungewöhnlichen Orten mit ungewöhnlichen Menschen. 

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"Mit Hand, Herz und Hirn!"

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht Jugendlichen bei der Ausbildungsstellensuche und bei ihrem Weg durch die Ausbildung unterstützend zu begleiten. Dafür wird jedem/r Jugendlichen ein Pate/eine Patin zur Seite gestellt. Damit soll den Jugendlichen geholfen werden sich über ihren Berufswunsch klar zu werden und ihre Ausbildung erfolgreich zu gestalten. 

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Ausbildungspaten – das freundliche Gesicht einer verwundeten Gesellschaft

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Oliver Keymis nennt in seiner Rede 12 wichtige Gründe für die Preisvergabe.

Der Verein hat das Freibad am Harkortsee in Wetter, das 2004 von der Stadt geschlossen werden sollte, übernommen und in ein Naturfreibad umgewandelt, ohne den Charme und den Reiz eines Freibades mit Sprungtürmen und Wasserrutschen für die Menschen und insbesondere die Kinder Wetters zu beeinträchtigen.

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Dr. Michael Vesper übergab den Heinrich bei einer Veranstaltung in Wetter.

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Oliver Keymis hielt die Rede bei der Bekanntgabe des dritten Preisträgers. Das Freibad am See in Wetter wurde in Bürgerhand übernommen, modernisiert und erfolgreich wiedereröffnet. 

Die Kölner Freiwilligenagentur vermittelt freiwilliges und ehrenamtliches Engagement für alle Altersgruppen in Köln und international. Dabei Kooperiert sie mit kulturellen, sozialen, ökologischen und interkulturellen Organisationen. 

Die Stiftung

Die Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen begreift sich als parteipolitisch unabhängige Trägerin gesellschaftspolitischer Bildungsarbeit in Nordrhein-Westfalen. Sie ist eine rechtlich und organisatorisch eigenständige Landesstiftung der grünnahen Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin und veranstaltet jährlich rund 100 Maßnahmen der politischen Bildung und Weiterbildung: Seminare, Kongresse, Tagungen, Fachgespräche und Bildungsreisen.

Der Expertenrat von Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich, einem neuen Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung berichtet über die Enstehung. Absolut sehenswert.

Gut vertreten?

Innerhalb des Projekts "Gut vertreten? Update für Demokratie" beschäftigen wir uns bundesweit entlang der drei Themenschwerpunkte "Beteiligung", "Parteien" und "Inklusion" mit den Baustellen der Demokratie.

Zum "Update für Demokratie"
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Weitere Informationen

Wir sind eine zertifizierte Weiterbildungseinrichtung in NRW. Unsere Arbeit wird regelmäßig geprüft und mit dem LQW-Zertifikat ausgezeichnet.